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Bewegungsarmut ist einer der Hauptgründe zahlreicher Zivilisationskrankheiten. In Zehntausenden von Jahren hat die Evolution den ursprünglichen Savannenbewohner Mensch zum Geher und Läufer gemacht. Schätzungen zufolge sollte ein Mensch täglich zwei bis fünf Kilometer zu Fuß zurücklegen, um seinem natürlichen Bewegungsbedürfnis gerecht zu werden. In Deutschland sind es nach neuen Erhebungen im Schnitt noch 500 m pro Tag...
Der Berufsalltag zwingt die meisten Menschen für Stunden in eine sitzende oder stehende Position, und in der Freizeit sieht es oft dank Computer und Fernseher nicht besser aus.
Für Knochen, Gelenke, Muskeln, Herz-Kreislauf und Atmung ist ausreichende Bewegung aber grundlegend für eine störungsfreie Funktion, und auch andere Organsysteme profitieren von körperlicher Aktivität.
Als Ausgleich für fehlende Bewegung im Alltag ist deswegen Sport dringend zu empfehlen. Schon einfaches Spazierengehen (am besten länger als eine halbe Stunde auf natürlichem Untergrund), hat positive Effekte. Intensiver wirken vor allem Ausdauersportarten wie Joggen, Walking, Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf, die durch Muskeltraining mit Gewichten oder durch Gymnastik ergänzt werden sollten.
Untrainierte sollten aber auf keinen Fall gleich hart einsteigen – das schadet auf jeden Fall mehr, als dass es nutzt. Sportschulen, Fitnesscenter, Vereine oder Sportmediziner geben gerne Auskunft bei der Erstellung eines individuellen Trainingsplans. |