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Das Körpergewicht allein sagt relativ wenig über den physischen Zustand einer Person aus; ein anscheinend normales Gewicht kann auch bei Personen mit zu hohem Körperfettanteil, aber wenig Knochen- und Muskelsubstanz zu finden sein.
Eine Messung des relativen Körperfettanteils kann mit einer BIA-Messung (Bioelektrische Impedanzanalyse) erfolgen, bei der ein Messgerät einen schwachen elektrischen Strom von den Fußsohlen bis zu den Händen schickt. Der elektrische Widerstand (Impedanz) des Körpers wird bestimmt, der die Zusammensetzung des Körpers errechnen lässt. Fett lagert wenig Wasser ein, erhöht also den Gesamtwiderstand. Das Messergebnis ist jedoch stark abhängig vom momentanen Wasserhaushalt der Person. Für korrekte Vergleichswerte sollten stets ähnliche Vorbedingungen gegeben sein.
Nachsportmedizinischen Gesichtspunkten liegen die optimalen Körperfettanteile für Männer bei 12-20% und für Frauen zwischen 22-30%. Werte unter 3% bei Männern und unter 11% bei Frauen sind ebenso ungesund wie Fettanteile über 20 bzw. 30%. Mit steigendem Alter neigen beide Geschlechter eher zu den höheren Werten. |