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Kein Bad im eigentlichen Sinn, sondern der Aufenthalt in einem geschlossenen Raum mit feucht-heißem Klima. Mindestens seit der Antike im Römischen Reich waren Dampfbäder weit verbreitet, aber auch im nördlichen Europa oder im Orient gab es ähnliche Einrichtungen. (→Hamam, →Irisches Dampfbad).
Dampfbäder zeichnen sich durch die feuchte Wärme mit 100% Luftfeuchtigkeit aus; die Temperaturen liegen mit 45-50°C deutlich unter denen der „trockenen“ Sauna, werden aber fast als ebenso heiß empfunden. Die Wärme entspannt verkrampfte Muskeln, verbessert die Durchblutung, reinigt die Haut und stärkt das Immunsystem. Zusätze von →Ätherischen Ölen können positiv auf die Atmungsorgane wirken, aber auch auf die Psyche.
Dampfbäder lassen sich wirkungsvoll mit anderen Behandlungen zur Entspannung und Lockerung kombinieren, z.B. mit Massagen. |