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Alternatives Heilverfahren, das auf der Vorstellung beruht, dass Edelsteine feinstoffliche →Schwingungen abstrahlen, die ordnend auf den gestörten Energiekörper des Patienten einwirken.
Edelsteintherapien gab es schon in der Antike, aber auch in der Heilkunde nach Hildegard von Bingen (1098 – 1179) – meist in Form von Elixieren und Pulvern, aber auch als Talisman am Körper getragen.
Eingenommen können manche der Steine aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung durchaus deutliche Wirkungen erzielen, die aber nicht immer positiv sein müssen - theoretisch sind chronische oder sogar akute Vergiftungen möglich.
Aus diesem Grund werden Edelsteine bei heutigen Therapieverfahren meist äußerlich angewandt; dabei werden ausgesuchte Steinsorten entweder auf die Haut des Patienten aufgelegt (meist auf →Chakren oder →Reflexzonen), oder als Anhänger bzw. Schmuck dauerhaft getragen. Die Wahl des richtigen Steines für eine bestimmte Indikation beruht auf Zuordnungen nach alchimistischen und astrologischen Traditionen (Signaturenlehre) und modernen Interpretationen.
Die Wirkungen bestimmter Steine sind bisher kaum empirisch erforscht, auch eine naturwissenschaftliche Erklärung für die angebliche Wirksamkeit existiert nicht. |