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Die Wirkung von Farben auf die Stimmung kennt fast jeder aus eigener Erfahrung. Goethe, der sich intensiv mit den physikalischen Eigenschaften von Licht und Farben beschäftigte, befasste sich auch mit ihrer Wirkung auf die Psyche.
Die Farbtherapie macht sich diese Effekte zu Nutze, um auch körperliche Beschwerden zu behandeln. Zunächst wird anhand des Beschwerdebilds die „Mangelfarbe“ bestimmt, der der Patient dann dreißig Minuten lang ausgesetzt wird.
Das Farblicht soll den Organismus nicht nur über Auge und Gehirn erreichen, sondern auch direkt über die Haut. Um die Wirkung zu verstärken, wird Farblicht auch gezielt auf Akupunkturpunkte gerichtet.
Gelb- und Rottöne sollen stimulierend wirken, Grün soll harmonisieren und die Kreativität anregen. Gelb soll entspannend wirken und die Laune aufhellen, Blau soll Schmerzen lindern und die Heilung beschleunigen.
Vermutlich wirkt die Farbtherapie psychisch auf das vegetative Nervensystem und kann so einige Beschwerden lindern. |