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Aus dem lat. Imago (Bild) abgeleitet; Technik der intensiven Vorstellung. Auch als Visualisierung oder Mentaltraining bezeichnet. Als Behandlungsform angewandt, versucht der Patient durch seine Vorstellung („bildliches Wünschen“) bestimmte emotionale oder soagr körperliche Veränderungen hervorzurufen.
Ein Therapeut kann den Vorgang einleiten und führen, indem er durch Beschreibungen bestimmte Empfindungen anregt. Diese können außer Bildern sämtliche Sinneswahrnehmungen umfassen. Imaginative Verfahren ermöglichen das virtuelle „Einüben“ der Bewältigung bestimmter Stresssituationen, aber auch allgemein der Entspannung. Insgesamt scheinen sehr lebendige Imaginationen sich auch psychosomatisch auszuwirken, d.h. manche Beschwerden können auf diese Weise tatsächlich behandelt werden. |