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Wenn der harmonische Fluss von →Qi im Körper gestört ist, führt dies zu Beschwerden. Solche Störungen können als Mangel, Stau oder Fehlverteilungen vorliegen. Qigong ist eine traditionelle chinesische Behandlungsmethode, um diese Störungen zu beheben und damit die Gesundheit wiederherzustellen.
Grundlage des Qigong ist es, eine Wahrnehmung für Qi zu entwickeln, seinen Fluss zu spüren und durch bestimmte Bewegungsabläufe zu steuern. Die meditativen Übungen schließen auch besondere Atemtechniken ein und dienen zur Sammlung und Harmonisierung von Qi.
In China existieren Hunderte von unterschiedlichen Richtungen des Qigong. Wichtige Elemente, die unterschiedlich betont werden sind Entspannung, Ruhe, Bewegung, Atmung, mentale Vorstellung, Ton.
Waidan (das „äußere Elixier“) werden vor allem die Bewegungsübungen genannt, die auch zum Taijiquan (→Tai Chi) gehören. Neidan (das „innere Elixier“) bezeichnet die Übungen der Atmung und Meditation. In seiner mehr esoterischen Ausrichtung wird das Qigong als Weg zur spirituellen Erleuchtung gesehen. |