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Seide entsteht aus einem Sekret der Larve des Maulbeerspinners; die Seidenraupe bildet diesen kilometerlangen Faden, um sich eine stabile und temperierte Schutzhülle – den Kokon – zur Verpuppung zu schaffen.
Seide besteht aus Eiweißverbindungen, den sogenannten Seidenfibroinen, deren Eigenschaften sie für die Pflege der menschlichen Haut sehr wertvoll machen. Die Moleküle sind klein und ähneln im Aufbau Strukturen der Haut, weswegen sie leicht auch in tiefere Schichten eindringen können und sehr gut verträglich sind. Sie können bis zu 300mal ihr Eigengewicht an Wasser speichern und auch Öle festhalten. Außerdem reflektieren sie Lichtstrahlen inklusive der UV-Strahlung.
Diese Eigenschaften führen dazu, dass sie glättend und reparierend auf die Haut wirken. Die Feuchtigkeitsbindung macht die Haut geschmeidig, die Lichtreflexion verleiht einen schimmernden Glanz und schützt vor UV-Schäden. Aus diesem Grund werden Seidenproteine auch zunehmend Shampoos zugesetzt, da sie unmittelbar die Haarstruktur verbessern. |