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Wellness in Osteuropa |
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(mm) Noch sind Italien und Spanien, aber auch die Mittelmeerinseln des Deutschen liebste Urlaubsziele, was wahrscheinlich an der Kombination Klima, Küche und Kultur liegt.Osteuropa dagegen fristet touristisch dagegen eher noch ein Schattendasein oder ist zumindest über den Rang eines Geheimtipps nicht herausgekommen. Nur in einem speziellen Sektor boomt der europäische Osten, vor allem Ungarn: Dank der günstigen Preise bei doch hoher Qualität pilgern Tausende von Deutschen dort zu Zahnärzten und ästhetischen Chirurgen. Das ist zwar eine praktische Sache, aber doch nicht alles, was das Baltikum, Polen, Tschechien, die Slowakei oder Ungarn anzubieten haben. Karlsbad (Karlovy Vary) nahe Prag zum Beispiel gehört nicht umsonst zu einem der traditionsreichsten und berühmtesten Kurorte Europas. Unentdeckte Schönheiten Die „Probleme“ der osteuropäischen Länder beim Kampf um den Tourismus-Kuchen liegen nicht in schlechter Infrastruktur, mangelnder Attraktivität oder minderwertigen Hotels - ganz im Gegenteil - sondern in zu geringer Bekanntheit und Vorurteilen. Tatsächlich findet der Urlauber in vielen der osteuropäischen Länder exzellenten Service (und erstaunlich gute Deutschkenntnisse) vor, neu erbaute Hotels nach höchsten Komfortstandards, wunderschöne Naturlandschaften und Städte mit historischem Flair und moderner Betriebsamkeit. Und egal ob Ungarn, Polen oder Litauen - alle diese Länder bauen ihr Angebot immer weiter aus; immerhin wissen sie, was sie zu bieten haben. Gerade im Bereich Naturtourismus und Wellness- und Kururlaub wollen diese Länder punkten. So findet der Urlauber im lettischen Badeort Jurmala nahe bei Riga nicht nur 30 km weißen Sandstrand, sondern auch ein hervorragendes Kurangebot. In Litauen entstand mit Druskininkai ein modernes Gesundheitsresort, und Estland hat mit Kuressaare, Pärnu und Haapsalu an der Westküste exotisch klingende Urlaubsziele, die den Vergleich mit südlicheren Zielen nicht zu scheuen brauchen. ![]() Und noch ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in diesen Ländern so, dass jeder Gast sich als König fühlen kann. Dazu trägt auch wesentlich das Ambiente bei; neben den feudalen Kuranlagen aus Jugendstil- und Kaiserzeit in den Traditionsbadeorten, die stilecht renoviert wurden, gibt es auch viel Neues. So eröffnete Ende 2005 im dem Kurort Solec Zdrój nahe Krakau ein neues Kur- und Wellnesszentrum an der dortigen Schwefelquelle. In Ungarn wurden in den letzten drei Jahren sage und schreibe über 450 Millionen Euro in Kur- und Wellnesseinrichtungen investiert. Und mittlerweile erhalten dank der EU-Mitgliedschaft Kuren in diesen Ländern von deutschen Krankenkassen oft noch Zuschüsse. Wie Tschechien, Ungarn und Polen haben auch die baltischen Staaten viel zu bieten. Neben den mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten wie in Tallin locken Jugenstilstädte wie Riga, vor allem aber ist es die unberührte Natur, die zur Erholung einlädt. Etwa 2000 Seen allein in Lettland, die Ostsseküste, Nationalparks mit unberührten Wäldern und lange Radwanderwege entlang der Flüsse sind besonders für die aktive Erholung ein Traum. Und um mit einem letzten Gegenargument aufzuräumen: Gerade im Sommer herrscht in Osteuropa dank der vorwiegend kontinentalen Klimatönung eher sichereres Wetter als bei uns - mit weniger Niederschlägen und warmen Temperaturen. Da steht dem Osteuropa-Trip doch nichts mehr im Weg, oder? (Bildquelle: photocase.com) |
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(mm) Noch sind Italien und Spanien, aber auch die Mittelmeerinseln des Deutschen liebste Urlaubsziele, was wahrscheinlich an der Kombination Klima, Küche und Kultur liegt.