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Frühjahrsputz - raus mit dem Staub! |
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(kd) Monatelang waren wir nun eingesperrt in unseren vier Wänden. Das trübe Wetter behinderte oft den uneingeschränkten Blick durch unsere Wohnung. Doch nun scheint die Sonne hell durch die Fenster und bringt es an den Tag: der Staub hat sich fein säuberlich in allen Ecken und Winkeln angesammelt. Ob wir wollen oder nicht, er ist fällig: der Frühjahrsputz.Kampf dem Staube Doch bevor wir uns nun brüllend in den Kampf gegen den Staub werfen und trotz äußerster Bemühungen schließlich doch völlig erschöpft klein bei geben müssen, sollten wir innehalten und nachdenken. Denn wie bei jeder richtigen Schlacht, ist die Taktik der halbe Sieg. Wer seine Soldaten in der falschen Aufstellung aufs Feld führt, der hat eigentlich schon verloren. Entwerfen Sie also zunächst einen Schlachtplan, bevor sie ihre Truppen einsetzen. Dazu gehört aber auch, dass Sie sich erst mal vergewissern, dass Sie überhaupt alle notwendigen Soldaten haben. Eine Inventur der vorhandenen Reinigungsmittel und Putzlappen (evtl. auch Gummihandschuhen) gehört also an den Anfang. Denken Sie auch daran, dass Sie vielleicht auch spezielle Tücher (Mikrofaser) und Reiniger (z.B. Scheuermilch) benötigen. Gut geplant ist halb geputzt Ebenso wichtig wie das Handwerkszeug ist die Planung des Vorgehens. Versuchen Sie nie das ganze Schlachtfeld auf einmal zu bearbeiten. Sie sehen sonst nur noch den riesigen Berg an Arbeit vor sich und verlieren schnell die Lust. Viele kleine Siege sind hilfreicher. Also machen Sie sich am ersten Tag mal über das Badezimmer oder das Schlafzimmer her. Für alles weitere sind auch noch andere Tage da. Und dann geht’s los. Es ist sicher selbstverständlich, dass Sie sich möglichst bequeme, aber eng anliegende Kleidung anziehen sollten, denn weite Ärmel oder Hosenbeine können beim Putzen oder Staubwischen tierisch nerven. Mit Tricks geht’s leichterFür den Ablauf des eigentlichen Kampfes gibt es zahlreiche Tipps von erfahrenen Hausfrauen, doch letztlich werden Sie selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge Sie vorgehen möchten. Ein paar Tricks sollte man aber doch beherzigen, denn wozu sich unnötig Arbeit machen? Da wären zum Beispiel die Spinnweben, die sich ja bekanntlich nicht nur in den Ecken, sondern auch (oft unsichtbar) an den Wänden ausgebreitet haben. Wenn Sie hier das übliche Putzprinzip (also von oben nach unten) anwenden, dann reiben Sie die hauchdünnen Fäden glatt an die Wand. Hier ist nun ausnahmsweise die andere Richtung (von unten nach oben) besser. Oder stören Sie die stumpf gewordenen Möbel, möchten aber keine chemischen Keulen in ihrem Wohnzimmer einsetzen? Dann helfen Hausmittelchen oft weiter. So kann man beispielsweise mit einer Mischung aus Essig, Öl und etwas Salz helles Holz zum Leuchten bringen. Rotwein und Öl braucht man dagegen für dunkles Holz. In manchen Fällen macht sich auch Bier nicht schlecht. Staubproduzenten erster Ordnung sind ganz zweifellos Polstermöbel aller Art. Nun kann man einen Sessel schwer in die Waschmaschine stecken und abziehen lässt sich das Polster auch nicht immer. Doch auch da gibt es Hilfe: Ein essiggetränktes Tuch und ein Teppichklopfer wirken Wunder. Das ausgebreitete Tuch fängt nicht nur den Staub auf, sondern der Essig bewirkt gleichzeitig noch eine Auffrischung der Farben ihres Bezuges. Wenn Sie nach einer längeren Putzaktion den Staub schon in den letzten Winkeln ihrer Nase spüren und befürchten, diesen Geruch nun gar nicht mehr aus ihrer Nase zu bekommen, dann gibt es auch dafür einen Trick. Tröpfeln Sie doch einfach etwas Duftöl auf den Beutel oder den Filter ihres Staubsaugers. Dank des Gebläses wird der Duft schnell in der Wohnung verbreitet. Der Frühjahrsputz kann natürlich auch dazu genutzt werden, die Dinge, die man schon immer mal entsorgen wollte, zusammenzutragen. Doch Achtung: Wenn Sie Altkleider oder Sperrmüll nach ihrer Putzaktion noch monatelang irgendwo lagern müssen, werden Sie nicht froh. Achten Sie also auf die entsprechenden Abfuhrtermine oder sorgen Sie für den umgehenden Abtransport. In der Ruhe liegt die Kraft Tipps und Tricks gibt es natürlich noch weitaus mehr, als wir hier darstellen können. Vielleicht nur noch eins: Wenn Sie verbissen versuchen, ihr Zuhause vom Staube zu befreien, dann werden Sie selbst am Ergebnis keine Freude haben. Sehen Sie es nicht verbissen, sondern bleiben Sie ruhig und gelassen. Auch wenn vielleicht mal die Schlacht gegen einen Fleck verloren geht, am Ende werden Sie den Krieg gewinnen. Und übrigens: Musik kann dabei nie schaden, denn bekanntlich geht mit ihr alles besser. Und wenn Sie alles zu Ihrer Zufriedenheit geschafft haben, dann bleibt nur noch eins zu tun: freuen Sie sich über ihr sauberes Zuhause und genießen Sie den kommenden Frühling. (Bildquelle: pixelio) |
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(kd) Monatelang waren wir nun eingesperrt in unseren vier Wänden. Das trübe Wetter behinderte oft den uneingeschränkten Blick durch unsere Wohnung. Doch nun scheint die Sonne hell durch die Fenster und bringt es an den Tag: der Staub hat sich fein säuberlich in allen Ecken und Winkeln angesammelt. Ob wir wollen oder nicht, er ist fällig: der Frühjahrsputz.