Mit Top Essen zu Top Leistung
Essen macht Spaß! Essen macht sexy!Das ist das Motto von Foodtrainer Susanne Wendel. Schluss mit langweiligen Leberwurstbroten. Ende mir fettigem Kantinenessen und vorbei mit hektischem Zwischendurch-was-Reinschieben. Stattdessen: Frische, leckere, gesunde, schmackhafte Lebensmittel und Mahlzeiten, die fit und Spaß machen.Du bist was Du isst.Wer körperlich und geistig die volle Leistungsfähigkeit bringen will, sollte seinem Körper die richtigen Nährstoffe zur Verfügung stellen. Dazu gehören beispielsweise Vitamine und Mineralstoffe, Proteine und ungesättigte Fettsäuren. Ihre Ernährung ist dann ausgewogen, wenn sie frisch, bunt und abwechslungsreich ist. Wer jeden Mittag nur eine Leberkäsesemmel auf die Hand isst, nimmt zwar jede Menge Kalorien auf, aber kaum lebenswichtige Nährstoffe. Stattdessen sollten Sie lieber viel Gemüse und Obst essen, Getreideprodukte in der Vollkornvariante, Milchprodukte und ab und zu Fleisch. Sie brauchen was zum Knabbern zwischendurch? Hier eignen sich Nüsse und Trockenfrüchte viel besser als Süßigkeiten, denn sie versorgen Körper und vor allem das Gehirn mit vielen lebensnotwendigen Nährstoffen und helfen beim „denken“. Für Mittags eignen sich vor allem leichte Mahlzeiten mit Gemüse, Salat und dazu viel Protein in Form von Fisch und magerem Fleisch. Das belastet nicht und hält auch nach dem Mittagessen wach.Wichtiger noch als da richtige Essen ist Trinken. Der Körper braucht jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit. Je mehr desto besser. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche entstehen oft durch latenten Flüssigkeitsverlust, der gar nicht bemerkt wird. Die 5 wichtigsten Tipps- Trinken Sie mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag – am besten Wasser- Essen Sie bunt: Sie sollten mindestens drei Farben auf Ihrem Teller sehen (heißt: viel Obst - und Gemüse, das gilt nicht für Gummibärchen!) - Kombinieren Sie „Ungesundes“ immer mit etwas „Gesundem“ (Wenn es schon eine Currywurst sein soll, dann nehmen Sie noch einen Apfel als Dessert) - Verzichten Sie mittags auf allzu schwere und fette Mahlzeiten, auf süße Desserts und auf Alkohol, das alles macht müde! - Essen Sie sich satt – nicht voll Eine sehr wichtige Frage, die sich vor allem Berufstätige stellen: Wie schafft man das im stressigen Berufsalltag?Die meisten Berufstätigen haben wenig Zeit zum Essen, stattdessen Hektik, Eile und Termindruck.Das sollten aber keine Gründe dafür sein, eine der wichtigsten körperlichen Funktionen zu vernachlässigen. Wenn der Tank leer ist, fahren Sie doch auch zur Tankstelle? Beim Zeitmanagement geht es immer nur um eines: „Was hat die höchste Priorität?“ Bei Umfragen antworten die Deutschen mit großer Regelmäßigkeit, dass ihnen ihre Gesundheit der wichtigste Wert ist. Leider scheinen sie das im Alltag schnell wieder zu vergessen. Da ist auf einmal das klingelnde Telefon wichtiger. Nehmen Sie sich daher Zeit zum Essen, und wenn es nur eine Viertelstunde ist. Ihr Magen wird es Ihnen danken. Hastig hinunter geschlungenes Essen führt schnell zu Verdauungsproblemen, Völlegefühl und Unwohlsein und verstärkt den Stress eher noch. Essen Sie nicht an Ihrem Arbeitsplatz, damit Sie wirklich zumindest kurz mal „abschalten“ und sich auf´s Essen konzentrieren können. Auch unangenehme Gespräche mit dem Chef oder Kollegen gehören nicht an den Mittagstisch. Essen Sie langsam, kauen Sie gut und genießen Sie das Essen. Sie werden merken, das reduziert den Stress sogar. Anstatt ohne es zu merken während der Arbeit eine ganze Tüte Gummibärchen zu futtern, kochen Sie sich nachmittags lieber eine Tasse Tee und genießen was Leckeres dazu – als ganz bewusste Pause. Wege aus der Ess-Stress-Falle- Essen Sie grundsätzlich an einem anderen Ort als an Ihrem Arbeitsplatz (z.B. Teeküche, Gemeinschaftsraum, Kantine o.ä.)- Essen Sie nur im Sitzen - Achten Sie darauf, beim Essen nicht in etwas Viereckiges zu schauen (TV, Computerbildschirm, Zeitung usw.) - Kauen Sie alles, was Sie essen, sorgfältig - Planen Sie die Zeit zum Essen fest ein, mindestens 15 Minuten Essen hat natürlich auch extrem viel mit Gewohnheiten zu tun. Nicht zu frühstücken beispielsweise ist eine ziemlich ungünstige Angewohnheit. Zumindest, wenn man den entstehenden Hunger dann am späteren Vormittag mit Schokoriegeln kompensiert. Beobachten und hinterfragen Sie mal Ihre Essgewohnheiten. Setzen Sie alles so um, wie Sie es sich wünschen? Haben Sie genug Gesundheit in Ihrem Leben? Falls dem nicht so ist, sollten Sie gelegentlich Ihren Lebensstil hinterfragen und nach und nach kleine Änderungen in Ihr Leben bringen. Nachfolgend einige Anregungen, wie Sie ungünstige aber lieb gewonnene Gewohnheiten ändern können. Merken Sie sich: Es ist immer leichter, sich etwas Neues anzugewöhnen als sich etwas Eingefahrenes abzugewöhnen. Heißt praktisch: Wenn Sie mehr Gesundheit in Ihrem Leben wollen, sollten Sie zuerst neue gesundheitsförderliche Gewohnheiten finden und in Ihren Tagesablauf integrieren. Dann können Sie die „ungesunden“ Gewohnheiten nach und nach loslassen. Wer sich beispielsweise daran gewöhnt hat, jeden Tag vor dem PC eine halbe Schachtel Pralinen zu essen, wird sich das nur schwer wieder abgewöhnen, wenn es keine Alternative zu diesem Verhalten gibt. Hier gilt es kreativ zu sein. Wie wäre es beispielsweise damit, am Nachmittag bewusst eine Pause einzulegen, in der ein paar Pralinen gegessen werden und ansonsten während des Arbeitens immer wieder eine Schluck Wasser zu trinken. Finden Sie neue Verhaltensweisen, die Ihnen zusagen und Spaß machen. Es sind oft die kleinen Dinge, die - regelmäßig durchgeführt – wirklich viel in Ihrem Leben bewirken. - Gewöhnen Sie sich an, zu jeder warmen Mahlzeit einen Salat oder Gemüse zu essen - Gewöhnen Sie sich an, ein ausgewogenes Frühstück zu essen (das kann auch später im Büro sein) - Gewöhnen Sie sich an, jeden Tag 2 Flaschen Wasser leer zu trinken - Gewöhnen Sie sich an, sich regelmäßig zu bewegen und kurze Entspannungspausen zu machen. Das wird das Stress-Essen von Süßigkeiten reduzieren. - Gewöhnen Sie sich an, Ihre belegten Brote zusätzlich mit frischem Gemüse aufzupeppen, z.B. Tomaten- oder Gurkenscheiben Buchtipp Richtig essen im Job. Warum bin ich nur so schlapp? |
Anhänge
- Ernährungstipps
Ernährungstipps für den Berufsalltag








Expertentipps